Was plagt Autofahrer?
Was die Autofahrer über Stau und Parkplatzsuche denken haben ARBÖ und Marketagent erfragt. Die Zahlen sind dabei durchaus spannend.
79,7% der Österreicher nutzen im täglichen Leben das Auto, das sind 8 von 10 Personen! Selbst in Wien sind 59% auf das Auto angewiesen, am Land 89%. Praktisch im Alltag sehen 56% das Auto, persönliche Freiheit verbinden 50% damit – interessant: Bei der Gen-Z sind es sogar 56%! Nichts fehlen würde nur etwa 2% der Bevölkerung, wenn sie das Auto aufgeben müssten. In der Motivation gibt es auch Unterschiede nach Geschlecht, so ist der größere Einkauf mit dem Auto für Frauen (57%) wichtiger als für Männer (47%). Praktische Mobilität (54%) und zeitliche Flexibilität (53%) ist für beide relevant.
Mehr als 56% sehen eine Steigerung des Problems „Stau“ im urbanen Bereich, 64% sehen Parkplätze zunehmend unter Druck. 30% betiteln die Parkplatzsuche als Glücksspiel, 28% als Geduldsspiel. Dementsprechend hoch ist die Forderung nach mehr Parkraum (35% Parkhäuser, 34% Park & Ride). Nur 7% der Autofahrer sehen kein Problem in der Parkplatzsituation, nur 2% haben nie Schwierigkeiten damit. Was den Stau betrifft, versuchen Autofahrer eine Anpassung an die Situation: 78% nutzen Strategien zur Vermeidung der Staus zeitlich oder räumlich.
57% der Autofahrer in Ballungszentren sehen die Verkehrssituation als zunehmend schlechter. Nur 4% sehen eine Verbesserung auf der Straße! Dass zu viele große Autos („SUV“) ein Problem wären, finden dagegen nur 17%.
Autofahrer sehen in dem Verkehrsmittel jedenfalls ein praktisches Werkzeug, kein Statussymbol. Nur weniger als 9% tendieren eher zum Statussymbol (Gesamtbevölkerung), unter den tatsächlichen Autofahrern sind es sogar nur 6%.
Die Erkenntnisse aus der Studie sind in dieser Präsentation zusammengefasst. Es wurden 1088 Interviews im März gemacht, die Daten sind für Österreich repräsentativ.

